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DEIN NACHBAR weitet sein Unterstützungsnetzwerk auf den gesamten Münchner Westen aus

DEIN NACHBAR weitet sein Unterstützungsnetzwerk auf den gesamten Münchner Westen aus

In Laim nutzen schon jetzt zahlreiche Hilfsbedürftige das Angebot der insgesamt 70 ehrenamtlichen Helfer

Nach der gelungenen Etablierung in Laim weitet das soziale Unterstützungsnetzwerk DEIN NACHBAR e.V. sein Angebot jetzt auf die Stadtteile Nymphenburg/Neuhausen, Gern, Schwanthaler Höhe und Pasing aus. Auch dort möchte der Verein ergänzend zu den Alten- und Servicezentren und Dienstleistern im Pflegebereich fungieren. Nach intensiven Gesprächen mit dem Sozialreferat engagiert sich nun auch die Stadt München für das Unterstützungsnetzwerk und stellt Kontakte zu interessierten Firmen und Stiftungen her, um eine finanzielle Unterstützung zu ermöglichen.

Die 86-jährige Josephine Zink ist froh, dass DEIN NACHBAR sie seit Oktober im Alltag unterstützt: „Ich will nicht immer nur zu Hause sitzen, sondern auch mal raus kommen. Die Helfer von DEIN NACHBAR gehen mit mir einkaufen, begleiten mich zum Arzt und trinken mit mir einen Kaffee.“ Die Münchnerin hat keine Familie in München und fühlt sich sehr viel wohler, seit sie in das Netzwerk integriert ist: „Ich weiß, ich kann anrufen und es ist jemand für mich da.“

Dein nachbar e.V. Soziales Unterstützungsnetzwerk

v.l.n.r.: Rosmarie Huber, Veronica Kay, Josephine Zink, Sabine Zenglein und Thomas Oeben

Eine der Helferinnen, die für Josephine Zink da sind, ist Rosmarie Huber. Die 67-jährige Rentnerin kommt auch aus Laim und nutzt das Punktesystem von DEIN NACHBAR: „Ich habe jahrelang gearbeitet, deshalb reicht meine Rente mir zum Leben. Jedoch könnte es sein, da ich alleine hier in München bin, dass ich später einmal selbst Unterstützung brauche. Dann kann ich die Punkte nutzen, die ich durch meine Hilfe gesammelt habe.“ Vor allem die Nähe und gute Betreuung von DEIN NACHBAR gefällt Rosmarie Huber.

Bei ihrem ersten Einsatz werden alle Helfer begleitet, wie Koordinatorin Sabine Zenglein erklärt: „Wir lassen unsere Helfer bei ihrem ersten Einsatz nicht alleine. Wir möchten, dass sich alle Beteiligten wohl fühlen.“

DEIN NACHBAR ist jedoch nicht nur ein Unterstützungsnetzwerk für Pflegebedürftige. Auch pflegenden Angehörigen möchte der Verein unterstützend zur Seite stehen. Eine von ihnen ist die 79-jährige Veronica Kay. Sie pflegt seit 12 Jahren ihren Mann, der im Rollstuhl sitzt, und legt viel Wert darauf, ihn persönlich zu betreuen. Trotzdem ist sie froh, jetzt von DEIN NACHBAR unterstützt zu werden: „Ich finde es wunderbar, dass jemand wie DEIN NACHBAR so direkt bei mir, in der Nähe ist. Sie haben mir eine sehr nette Haushalthilfe besorgt, die mich unterstützt. Außerdem weiß ich, dass falls ich mal nicht mehr kann, jemand für mich und meinen Mann da ist.“

Vereins-Vorstand Thomas Oeben erlebt jedoch auch immer wieder Fälle, bei denen Hilfsbedürftige sich erst zu einem sehr späten Zeitpunkt melden. Erst vor kurzem hat eine 65-jährige schwerkranke Frau, die sehr abgemagert und obendrein noch Asthmatikerin ist, den Verein um Hilfe gebeten. Die Dame lebt bereits seit Monaten in einer äußerst verstaubten und verwahrlosten Wohnung, da sie die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten nicht mehr alleine erledigen kann. Zwei Helfer von DEIN NACHBAR sind zwei Tage nach dem Anruf zu der Frau gefahren, haben ihre Wohnung entrümpelt, geputzt und kümmern sich nun regelmäßig um die Rentnerin. Doch das hätte schon viel früher passieren können und wäre bei dem schweren Asthma auch angezeigt gewesen: „Viele Menschen scheuen sich jedoch davor, um Hilfe zu bitten und verschlimmern damit ihre Situation. Wenn die Leute sich bei DEIN NACHBAR als Helfer einbringen, dann sind sie im Falle des Eigenbedarfs keine Bittsteller, sondern Teil unserer Gemeinschaft.“

Grundsätzlich haben alle Pflegebedürftigen einen Anspruch auf die Betreuungsleistungen und alle pflegenden Angehörigen einen Anspruch auf Beratungsleistungen von DEIN NACHBAR aus der Pflegeversicherung, mit der der Verein auch direkt abrechnet. Darüber hinaus bietet der Verein für alle Hilfsbedürftigen ohne Pflegestufe kostengünstige Alltagshilfen.

Weitere Informationen finden Sie HIER.


/ Article published by WORDUP PR Agentur München /
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