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Wirtschaftskurier: Initiatoren der Dieselmedaille kritisieren Innovationsklima
| Deutschland soll zur Wissensgesellschaft werden. Diese Forderung ist nicht ganz neu, aber im Zeichen der fortschreitenden Globalisierung dringender denn je. Wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand in unserem Land werden nach Ansicht vieler Experten zunehmend von der Fähigkeit abhängen, vorhandenes Wissen schnell in innovative, gewinnbringende Konzepte und Produkte mzusetzen. Doch genau dabei tut sich die deutsche Wirtschaft schwer, meint Dr. Heiner Pollert, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Instituts für Erfindungswesen (DIE).
Seinen persönlichen Anteil an der Förderung des Innovationsstandorts Deutschland leistet Pollert seit über zehn Jahren mit seinem Unternehmen Patentpool. Neben der Beschaffung von privatem Beteiligungskapital gehört die Management-Betreuung von „Early Birds“ zu den Aufgaben seines Teams. Eines der jüngsten Projekte trägt den Namen Accuramics 1100 und zeigt, dass Erfindungen nicht immer technisch komplex zu sein brauchen. „Hierbei handelt es sich um ein System von Innovationen, aber im Wesentlichen um einen sechseckigen Ring aus Spezialkeramik. Er wird im Inneren eines Heizkessels platziert und dort während des Brennvorgangs aufgeheizt“, beschreibt Pollert die Erfindung. Nach der Brennphase gibt der Stein die gespeicherte Wärme an die Umgebung ab und verringert den Abkühlungsprozess des Kessels. Beim nächsten Vorgang muss dann weniger Energie zum Beheizen aufgewendet werden.
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- Wirtschaftskurier: Initiatoren der Dieselmedaille kritisieren Innovationsklima
- Veröffentlicht:
- 07.06.10
- Kategorien:
- Alle News Einträge, Wirtschaft & Politik, Technologie
- Tags:
- Accuramics 1100, Dieselmedaille
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