DIE gibt die vier Gewinner der Dieselmedaillen 2010 bekannt

Die Dieselmedaille für die „Beste Innovationsförderung“ wurde an die Europäische Patentakademie (München) vergeben. Zu den Aufgaben der vom Europäischen Patentamt im Jahr 2004 gegründeten Akademie gehören neben der Aus- und Weiterbildung von Personal der nationalen Patentbehörden auch die Schulung von Patentrichtern, die Weiterbildung von Patentspezialisten in Unternehmen, vor allem in kleineren Betrieben, und die Sensibilisierung von Forschungseinrichtungen und Universitäten für gewerblichen Rechtsschutz.

Preisträger Europäische Patentakademie, v.l. Lex Kaufhold, Wim van der Eijk, Helge Rasmussen, Foto: Agency People Image, Michael Tinnefeld

Den Preis nahmen Lex Kaufhold, Mitglied des Verwaltungsrats der Europäischen Patentorganisation (EPO), Wim van der Eijk, Vizepräsident Generaldirektion 5 des Europäischen Patentamts sowie Pa-tentakademie-Leiter Helge Rasmussen entgegen. Die Laudatio wurde gehalten von Professor Dr. Jo-seph Straus, emeritierter Direktor des Max-Planck-Instituts für Geistiges Eigentum.

In der vierten Kategorie „Beste Medienkommunikation“ überzeugte die Zeitschrift „Innovationsmanager“ des Frankfurter F.A.Z.-Instituts. Das seit 2008 vierteljährlich erscheinende Magazin beschäftigt sich aus einer ganzheitlichen Perspektive heraus mit dem Thema Innovation und vermittelt komplexe Inhalte praxisnah und anschaulich, um den Blick für den Gesamtprozess von der Idee bis in den Markt zu schärfen. Tageschau-Sprecher Jan Hofer würdigte den Preisträger in einer Laudatio, der Preis wurde entgegengenommen von Volker Sach, Geschäftsführer des F.A.Z.-Instituts sowie Markus Garn, Leiter Innovationsprojekte beim F.A.Z.-Institut.

Preisträger F.A.Z.-Institut, v.l. Markus Garn, Volker Sach, Laudator Jan Hofer

Die Auswahl der Gewinner fand durch eine Abstimmung statt, an der Mitglieder des DIE sowie die Mitglieder des Dieselkuratoriums beteiligt waren. DIE Vorstand Dr. Heiner Pollert betonte die hohe gesellschaftliche Bedeutung von Erfindungen und ihrer marktgerechten Umsetzung: “So viel ist klar: ohne maßgebliche technologische Innovationen können wir in Europa unseren Lebensstandard nicht aufrechterhalten, deshalb kämpfen wir im Deutschen Institut für Erfindungswesen für eine Verbesserung der Innovationskultur in unserem Land.“

| Die Dieselmedaille wurde 1952 ins Leben gerufen. Seitdem gilt sie als höchste Auszeichnung für Erfinder, die mit ihrem Erfolg zum Wohle unserer Gesellschaft beigetragen haben. Die lange Liste prominenter Medaillenträger unterstreicht die hohe Bedeu-tung der geistigen Schöpfung und des unternehmerischen Erfolgs für unsere Wirtschaft. Berühmte Preis-träger sind unter anderem Wernher von Braun, Gottlob Bauknecht, Hans Vissmann, Arthur Fischer, Anton Kathrein, Sybill Storz, Walter Sennheiser, die Nobelpreisträger Herrmann Staudinger, Jan Enders, Ernst Ruska und Manfred Eigen, sowie die SAP-Gründer Dietmar Hopp, Prof. Dr. h.c. Hasso Plattner und Dr. h.c. Klaus E. Tschira.

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