Kategorie: Gesellschaft & Kultur

  • International renommierter chinesischer Künstler Fu Wenjun erstmals in München

    International renommierter chinesischer Künstler Fu Wenjun erstmals in München

    Der chinesische zeitgenössische Künstler und Fotograf Fu Wenjun wird dieses Jahr zum ersten Mal in Bayern seine Werke ausstellen. Auf der ARTMUC in München sind Fu Wenjuns Werke vom 10. Bis zum 13. Mai zu sehen. Als einziger außereuropäischer Künstler auf der Ausstellung wird er ein besonderes Highlight auf Bayerns größtem Event für zeitgenössische Kunst darstellen.

    Verbindung von Fotografie und Malerei

    Fu Wenjun studierte Kunst am Sichuan Fine Arts Institute, eine der berühmtesten chinesischen Kunsthochschulen. Sein Werk zeichnet sich durch konzeptuelle Fotografie und Malerei mit Einflüssen traditioneller chinesischer Kunst aus. Er hat zudem das Konzept der „digital pictorial photography“ entwickelt, welches als eine cross-over Kunstform Fotografie und Malerei kombiniert.

    Starke Einflüsse traditioneller chinesischer Kunst

    Wenjuns Arbeiten verkörpern insgesamt sein Nachdenken über viele Fragen der östlichen und westlichen Geschichte und Kultur. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage nach der Beziehung zwischen verschiedenen Kulturen im Zeitalter der Globalisierung. Seine Werke beschäftigen sich daher häufig mit dem Erbe der traditionellen chinesischen Kultur in einer sich schnell verändernden Gesellschaft – auch vor dem Hintergrund der Industrialisierung und Urbanisierung in den chinesischen Großstädten.

    „Confused Mind“ by Fu Wenjun

    Wenjun hat bereits Einzelausstellungen im Museu Europeu de Arte Moderno in Barcelona, im Nationalen Kunstmuseum von China, im Alten Sommerpalast in Peking sowie im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York präsentiert.

    Seine Arbeiten werden außerdem in bedeutenden internationalen Ausstellungen gezeigt, wie beispielsweise den Biennalen in Florenz, Venedig und Palermo. Fu Wenjun hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den ersten Preis der Internationalen Biennale für zeitgenössische Kunst in Argentinien, und den Preis „Lorenzo il Magnifico“ der Biennale in Florenz.

    Ausstellung im Isarforum am Deutschen Museum

    Die Gelegenheit, den Künstler persönlich kennenzulernen und ausgewählte Werke in Augenschein zu nehmen, bietet sich vom 10. -13. Mai allen Besuchern der ARTMUC in München. Die ARTMUC findet in diesem Jahr an zwei Veranstaltungsorten – der Praterinsel und dem Isarforum am Deutschen Museum – statt. Fu Wenjuns Werke sind im Isarforum (Ludwigsbrücke, Museumsinsel 1, 80538 München) ausgestellt. Die Ausstellung ist täglich geöffnet von 12.00 bis 20.00 Uhr, der Eintrittspreis beträgt 14,00 EUR (Studenten: 12,00 EUR). Für Kinder unter 16 Jahren ist der Eintritt frei.

    Fact Sheet

     

    Allgemeines:

    Fu Wenjun ist zeitgenössischer Künstler und Fotograf

    Geboren 1955 in Chongqing, China

    Studium am Sichuan Fine Arts Institute

    Entwickelte das Konzept „Digital Pictorial Photography“, welches Fotografie und Malerei verbindet

    Auszeichnungen:

    • 2015 Auszeichnung Lorenzo il Magnifico, Biennale di Firenze
    • 2014 Auszeichnung “The Best Artist in the World” der Tour Eiffel La Grande Exposition Universelle
    • 2014 Erster Preis der Biennale für zeitgenössische Kunst in Argentinien
    • 2011 und 2012 Goldener Preis für die Ausstellung der internationalen chinesischen zeitgenössischen Kunst
    • 2009 Goldener Preis der AJAC (Yokohama Internationale Ausländische Künstler-Ausstellung)

    Ausstellungen:

    2017

    • „Introspection of Soul. Artistic Expression in the Digital Pictorial Photography of Wenjun Fu“, Museu Europeu de Arte Moderno (Barcelona, Spanien)
    • „Harmony in Diversity: Fu Wenjun’s Digital Painting Photography Exhibition“, National Art Museum of China (Peking, China)
    • Esposizione Triennale di Arti Visive a Roma (Rom, Italien)
    • London Art Biennale (London, Großbritannien)
    • Biennale Internazionale d’Arte del Mediterraneo (Palermo, Italien)

    2016

    • Triennale dell’Arte Contemporanea (Verona, Italien)
    • Peninsula Fine Arts Center Biennial 2016, Peninsula Fine Arts Center (Newport News, USA)
    • „The Working of Non-Figurative System“, Right View Art Museum (Peking, China)
    • Biennale Riviera del Brenta (Venedig, Italien)
    • 11th Rome International Biennale of Art (Rom, Italien)

    2015

    • „Thoughtful Images – Fu Wenjun’s Abstract Photography Exhibition“, Guangdong Museum of Art (Guangzhou, China)
    • „Photographic Narrative – Fu Wenjun’s Conceptual Photography Solo Exhibition“, United Nations Headquarters (New York, USA)
    • Nord Art 2015 (Büdelsdorf, Deutschland)
    • 1st Asia Biennial/5th Guangzhou Triennial (Guangzhou, China)

    2014

    • Tour Eiffel La Grande Exposition Universelle (Paris, Frankreich)
    • 2nd International Biennial of Contemporary Art in Argentina (Buenos Aires, Argentinien
    Photography of "Balance" by Fu Wenjun
    „Balance“ by Fu Wenjun
    Bild "Escape from Circus" by Fu Wenjun
    „Escape from Circus“ by Fun Wenjun
    Foto "Soft touch" by Fu Wenjun
    „Soft touch“ by Fu Wenjun
  • Unser Kunde im Magazin „DER SPIEGEL“

    Unser Kunde im Magazin „DER SPIEGEL“

    „Trumps gefährliches Spiel“ lautet die Überschrift eines Artikels im SPIEGEL vom 5. Februar 2018. Rolf Philipp lässt in seinem Unternehmen „Aircraft Philipp“ seit über 15 Jahren  „Knochen für Flugzeuge“ bauen – so nennt der Firmenchef  die Aluminium- und Titanteile für die Luft- und Raumfahrtindustrie, die sein Unternehmen mit 250 Mitarbeitern in Oberbayern und am zweiten deutschen Standort Karlsruhe herstellt. 60 Millionen Euro hat das Familienunternehmen zuletzt umgesetzt. Doch der Wertverlust des Dollars macht Rolf Philipp zu schaffen.

    Lesen Sie den vollständigen Artikel über den schwelenden Wirtschaftskrieg zwischen den USA und Europa HIER auf SPIEGEL ONLINE.

  • Payconiq setzt seine europaweite Expansion in den Niederlanden und Deutschland fort

    Payconiq setzt seine europaweite Expansion in den Niederlanden und Deutschland fort

    Der in Luxemburg auch als Digicash bekannte, mobile Zahlungsanbieter strebt eine Transformation des europäischen Bezahlsystems an

    Payconiq, der mobile Zahlungsdienstleister, ist jetzt auch in den Niederlanden und seit Kurzem in Deutschland verfügbar. Über eine App ermöglicht der Dienst Zahlungen Online, Mobil und unter Freunden mit dem Smartphone. Nach einem vielversprechenden Start in Belgien und Luxemburg mit mehr als 45.000 Geschäften, die mobile Zahlungen über die Payconiq-Anwendung akzeptieren, beginnt für das Erfolgs-Startup nun die nächste Phase der europaweiten Expansion. Payconiq hat sich damit als eine der fortschrittlichsten Mobile-Payment-Plattformen in Europa etabliert und strebt für 2018 an, weiter zu expandieren.

    Payconiq Eröffnungsevent
    Payconiq-Eröffnungsevent in München

    In beiden Ländern können nun die ersten Unternehmer und Händler mobile Zahlungen über Payconiq in ihrem Geschäft annehmen. In Deutschland startete Payconiq zuerst in München mit dem Ziel, schrittweise ein Netzwerk von Konsumenten und Händlern aufzubauen.

    Die offiziellen Eröffnungsveranstaltungen fanden diese Woche im Pop-Up-Store in München-Schwabing mit mehr als 300 Gästen statt. Bereits 18 lokale Geschäfte und Restaurants hatten sich zu diesem Zeitpunkt dem innovativen Zahlungssystem angeschlossen und QR-Codes zum Scannen mit dem Smartphone für ihre Kunden ausgehängt.  „Payconiq ist sehr einfach und schnell für Kunden und Händler – eine super Alternative zu Bargeld”, betont Marc Küttner vom Pavesi Caffé.

    Payconiq hat sich im August 2017 mit der in Luxemburg ansässigen Firma Digicash zusammengeschlossen. Kurz nach der Fusion verlegte Payconiq seinen internationalen Hauptsitz nach Luxemburg. Dort ist die Anzahl der aktiven Digicash-Nutzer in den letzten 18 Monaten um 600 Prozent gestiegen. Neben großen Händlern akzeptieren auch Behörden – insbesondere die Polizei und die Zoll- und Steuerbehörde – sowie eine Reihe von Krankenhäusern Zahlungen, die durch einfaches Scannen eines QR-Codes mit dem Smartphone durchgeführt werden.

    Payconiq unterscheidet sich von anderen mobilen Bezahldiensten durch die direkte Verknüpfung des Girokontos mit der App, um mobile Zahlungen durchzuführen. Ein einfacher QR-Code genügt, um in den Geschäften zu bezahlen. Die Zahlungsbestätigung erfolgt sofort und die Payconiq-Gebühren für Unternehmer und Ladeninhaber bewegen sich auf einem erschwinglichen Niveau.

    Der mobile Bezahldienst möchte die Zahl der Akzeptanzstellen in Deutschland und in den Niederlanden weiter erhöhen und beabsichtigt, 2018 weitere innereuropäische Grenzen zu überschreiten. Payconiq CEO Duke Prins erklärt: „Wir freuen uns, dass sich Payconiq europaweit verbreitet. Payconiq ist überzeugt, dass die Zukunft in einer zentralen App liegt, die alle Formen des mobilen Bezahlens ermöglicht. Unser Erfolg in Luxemburg und Belgien zeigt, dass europäische Einzelhändler und Verbraucher unsere Vision teilen.“

    Über Payconiq

    Payconiq ist ein europäischer Zahlungsdienstleister mit Büros in Amsterdam, Brüssel, Hasselt, Luxemburg und München. Die mobile Applikation ermöglicht Zahlungen in Geschäften und Webshops, sowie Überweisungen an Handy-Kontakte. Über 45.000 Geschäfte in Belgien und Luxemburg nutzen das System bereits. Derzeit etabliert sich Payconiq in den Niederlanden und Deutschland. In Luxemburg ist Payconiq als Digicash bekannt. Digicash hat sich im August 2017 mit Payconiq zusammengeschlossen.

    www.payconiq.com

  • „Servus München“ – Payconiq startet innovatives, mobiles Zahlungssystem in München

    „Servus München“ – Payconiq startet innovatives, mobiles Zahlungssystem in München

    Pop-Up-Store in Maxvorstadt öffnet zur Produkteinführung

    Der internationale Zahlungsanbieter Payconiq führt heute ein mobiles Zahlungssystem in der bayerischen Metropole ein. Mit Payconiq können Zahlungen in Geschäften getätigt und Überweisungen an Kontakte bequem per Fingertipp auf dem Smartphone erledigt werden. Payconiq verbindet sich direkt mit dem vorhandenen Bankkonto, es wird kein separates Guthaben oder eine zusätzliche Karte benötigt. Im Geschäft genügt ein simpler QR-Code, um den gewünschten Betrag auf das richtige Konto zu transferieren. Auch mit Freunden und Bekannten wird der bargeldlose Geldtransfer zum Kinderspiel, denn sie erscheinen in der Kontaktliste, sobald sie bei Payconiq registriert sind.

    Die Payconiq-App ist ab sofort kostenlos bei Google Play und im App Store verfügbar. München ist die erste Stadt Deutschlands, in der man den internationalen Zahlungsanbieter ausprobieren kann. Unterstützend eröffnet jetzt ein Pop-Up-Store in der Türkenstrasse 67 in Maxvorstadt, in dem die Münchner das neue System live testen und sich weiterführend informieren können.

    Weg vom Bargeld, hin zu mobiler Zahlung

    Payconiq möchte in Europa die Entwicklung weg vom Bargeld und hin zu mobiler Zahlung mitgestalten. Münzen und Scheine sind vor allem in Deutschland immer noch die beliebtesten Zahlungsmittel. Dennoch ist das Potenzial groß: Fast ein Drittel der Konsumenten könnten sich laut Marktstudien vorstellen, zukünftig in Geschäften mit dem Smartphone zu bezahlen.

    Foto Max van Riel, Payconiq Germany
    Max van Riel, Head of Business Development, Payconiq Germany

    Das Startup Payconiq hat bewusst München als erste Stadt Deutschlands ausgewählt, um die mobile Zahlungsmethode einzuführen. Max van Riel, Head of Business Development bei Payconiq Deutschland, begründet: „München ist bekannt für seine Innovationen und deshalb folgerichtig ein passender Startpunkt für Payconiq in Deutschland.“ Der Zielgruppen-Fokus liegt zunächst auf den Szenevierteln Maxvorstadt und Schwabing-West. Hier werden bereits die ersten Cafés, Restaurants und Geschäfte mit der App verbunden. Eine Marketingkampagne mit dem Slogan „Servus München“ begleitet den Launch und der modern eingerichtete Pop-Up-Store erstrahlt in sattem Pink. Auch Unternehmen aus München können den Pop-Up-Store nutzen: So sind beispielsweise Produkte des Fashion- und Accessoire-Shop likalla dort erhältlich. Auch innovative Startups wie APICBEAM präsentieren sich im Payconiq Pop-Up-Store. APICBEAM hat eine revolutionäre Displaytechnologie entwickelt, mit der frei schwebende, hologramm-artige Bilder mitten im Raum erzeugt werden.

    „Der Slogan ‘Servus München‘ bedeutet, dass Payconiq ganz im Dienste Münchens steht“, erklärt van Riel weiter. In der bayerischen Landeshauptstadt soll das funktionieren, was bereits in Belgien erfolgreich war: Das Produkt zunächst in einem Stadtviertel zu testen, um dadurch etwas über die Bedürfnisse der Menschen zu lernen und zu erfahren wie Payconiq in ihr Leben passt. Der Pop-Up-Store in Maxvorstadt wird dabei eine Anlaufstelle für Fragen.

    Payconiq Popup Store in der Türkenstraße in Schwabing
    Payconiq Pop Up Store in der Türkenstraße 67 in München

    Mehr Wettbewerb durch PSD2

    „Vertrauen ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz einer neuen Zahlungsmethode“, ergänzt van Riel. „Das Zahlungsgeschäft in Europa entwickelt sich immer mehr zu einem internationalen Spielfeld. Payconiq hat daher den Ehrgeiz, in den nächsten Jahren Schritt für Schritt in andere Länder Europas zu expandieren. Mit dem ebenfalls geplanten Produktlaunch in den Niederlanden ist das mobile Zahlungssystem schon bald in den vier EU-Staaten Deutschland, Belgien, Niederlande und Luxemburg verfügbar. Die zweite Zahlungsdienstleisterrichtlinie (PSD2), die am 13. Januar 2018 in Kraft tritt und den Wettbewerb im europäischen Zahlungsverkehr fördern soll, wird FinTech-Startups wie Payconiq zusätzlich unterstützen. Denn in Zukunft müssen Banken geeignete Schnittstellen zur Verfügung stellen, um innovativen Anbietern den Zugriff auf Bankkonten der Kunden zu ermöglichen – natürlich nur, wenn diese ihr Einverständnis geben.“

     

    Über Payconiq

    Payconiq ist ein europäischer Zahlungsdienstleister mit Büros in Amsterdam, Brüssel, Hasselt, Luxemburg und München. Die mobile Applikation ermöglicht Zahlungen in Geschäften und in Webshops, sowie Überweisungen an Handy-Kontakte. Über 45.000 Geschäfte in Belgien und Luxemburg nutzen das System bereits. Derzeit etabliert sich Payconiq in den Niederlanden und Deutschland. In Luxemburg ist Payconiq als Digicash bekannt. Digicash hat sich im August 2017 mit Payconiq zusammengeschlossen.

    www.payconiq.com

  • Energieautarkes Dynahaus zieht Experten aus Finnland an

    Energieautarkes Dynahaus zieht Experten aus Finnland an

    Die Krieger + Schramm Wohnbau München GmbH präsentiert Erfolgsmodell für energieeffizientes Wohnen vor Vertretern der finnischen Wirtschaft und Forschung

    Die Krieger + Schramm Wohnbau München hat am 30. November eine Delegation finnischer Unternehmer und Wissenschaftler in ihrem energieautarken Dynahaus in Hallbergmoos empfangen. Ziel des Besuchs war es, den Gästen, die über Möglichkeiten erneuerbarer Energieversorgung in Gebäuden lernen wollten, die Technologien des Dynahauses vorzustellen und für das Konzept des energieautarken Wohnens zu werben. Der Besuch der finnischen Delegation wurde von der energiewaechter GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert. Seit 2002 unterstützt das BMWi durch seine „Exportinitiative Energie“ deutsche Firmen – insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen – bei der Erschließung von Auslandsmärkten und dem Export erneuerbarer Energien-Technologien.

    Lernen vom energieautarken Dynahaus

    Nach der Besichtigung des energieautarken Einfamilienhauses, erläuterte Andreas Huber, Leiter der Münchener Niederlassung von Krieger + Schramm, seinen Gästen die im Dynahaus verbauten Technologien und kam dabei auch auf bisherige Praxiserfahrungen zu sprechen. „Wir können schon heute feststellen, dass das Dynahaus in der Gesamtjahresbetrachtung eine positive Energiebilanz liefert – also mehr Strom produziert, als verbraucht wird. Dieses Plus verwenden wir für Elektromobilität. Das Konzept ist weiter in Entwicklung und wir gehen davon aus, in einer zweiten Forschungsphase eine noch höhere Energieeffizienz erzielen zu können“, sagte Huber.

    Foto dynahaus Finnische Delegation
    Die finnische Delegation zu Gast im Dynahaus Hallbergmoos, Niederlassungsleiter Andreas Huber ganz links (Fotonachweis: Krieger + Schramm)

    Zu den dreizehn Gästen der finnischen Delegation zählten zum Großteil Unternehmer, die im Bereich der Energieberatung tätig sind. Auch Vertreter finnischer Forschungseinrichtungen, wie der Aalto University und dem VTT Technical Research Centre of Finland sowie der Stromhändler E2m Voimakauppa Oy waren dabei. Begleitet wurde die Delegation von Mikaela Jaanti von der Auslandshandelskammer in Finnland und Ferdinand Elsäßer von der energiewaechter GmbH.

    Ferdinand Elsäßer, Consultant bei energiewaechter, betonte: „Der Markt für Photovoltaik und Solarthermie ist in Finnland noch ganz am Anfang. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es dort bisher keine staatlichen Fördermöglichkeiten. Entsprechend groß ist das Interesse finnischer Unternehmer an deutschen Lösungen im Bereich Energieeffizienz und erneuerbaren Energien, insbesondere im Wohnbereich.“

    Sauberer Strom für Haus und Auto

    Mit Hilfe modernster Technologien, präzise ausgewählter Baustoffe und einer innovativen Bauweise, stellt das Erfolgsmodell „Dynahaus“ der Bauunternehmung Krieger + Schramm, genug Strom für den Gebäudebetrieb, die Haushaltsanwendungen und sogar für ein Elektrofahrzeug bereit. Dass dieses Modell tatsächlich funktioniert, bestätigte erst im September dieses Jahres die Praxisstudie „Energieautarke Elektromobilität im Smart-Micro-Grid – vom Einfamilienhaus zum intelligenten Parkhaus“ von BMW, der TU München, dem Fraunhofer Institut für Bauphysik und weiteren Partnern. Im Kontext dieser Studie hatte eine vierköpfige Testfamilie die Praxistauglichkeit des Dynahauses 18 Monate lang auf den Prüfstand gestellt. Die Ergebnisse der Praxisstudie erfüllten die Erwartungen der Projektpartner voll und ganz. Das Dynahaus gibt somit wichtige Impulse für zukünftige Bauprojekte energieeffizienten Wohnens.

    Zukünftige Bauprojekte profitieren von Dynahaus-Studie

    Das Konzept der Projektpartner von energieeffizientem Wohnen soll weiter ausgebaut werden. „Vor allem architektonisch möchte man das Energie-Speicher-Plus-Haus weiterentwickeln, um noch mehr Geschmäcker anzusprechen und weitere Varianten anzubieten“, so Geschäftsführer und Visionär Matthias Krieger. Zusätzlich zum Geschosswohnungsbau, auf den sich Krieger + Schramm mit der soeben gegründeten Krieger + Schramm Wohnbau München konzentriert, soll die im Forschungsprojekt gewonnene Kompetenz in zukünftige Bauprojekte mit eingebunden werden.

    Andreas Huber, seit Juli Leiter der Münchener Niederlassung von Krieger + Schramm ist überzeugt, dass das Dynahaus-Konzept für die Region ideal ist: “Ein hohes Umweltbewusstsein ist mittlerweile bei vielen Bauträgern in der Region beim Bau von Wohnhäusern selbstverständlich. Unser Ansatz, auch das Zukunftsthema Elektromobilität von Anfang an in das Energiekonzept zu integrieren, ist neu und bereits während der Pilotprojektphase auf großes Interesse und Medienecho gestoßen.“

    Über Krieger + Schramm

    Die Bauunternehmung Krieger + Schramm GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Dingelstädt ist ein mittelständisches Traditionsunternehmen mit rund 100 Mitarbeitern, das bereits seit 1992 erfolgreich am Markt agiert und bisher vor allem durch innovative Bauprojekte im hessischen Raum aufgefallen ist. Als langjährig bewährter, moderner und leistungsfähiger Baudienstleister im Hochbau bietet das Unternehmen ein breites Spektrum an Angeboten, von der Projektentwicklung über den Rohbau und schlüsselfertiges Bauen bis hin zum Vertrieb der jeweiligen Bauvorhaben – ob Ein- oder Mehrfamilienhäuser oder Büro- und Gewerbebauten. Das 2016 gegründete Tochterunternehmen Krieger + Schramm Wohnbau München GmbH & Co. KG setzt bei seinen Bauträgerprojekten neben dem Prinzip des Wohngesunden Bauens insbesondere auch mit dem Dynahaus auf energieeffizientes Bauen und nachhaltiges Wohnen.

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