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11. Oktober 2021

DFB-Elf in der Luft und alle heben ab: Krisenkommunikation für litauische Airline

Die Aufregung war gar nicht so groß, das Medienecho dennoch gigantisch: Anfang September musste der Charterflieger der deutschen DFB-Elf auf dem Weg nach Frankfurt außerplanmäßig landen. Der Grund: Ein Problem in der Stromversorgung, das im Ergebnis dazu führte, dass die Piloten entsprechend den Sicherheitsbestimmungen des Flugzeughersteller und der Luftfahrtbehörden den nächsten erreichbaren Flughafen anflogen.

Das Ereignis wurde gemäß den geltenden Regularien der internationalen Luftfahrt nicht als Notlandung deklariert, und auch an Bord blieb die Stimmung durchgehend entspannt. Solche Ereignisse sind nicht schön, können aber auftreten. Zum Glück sind alle zentralen Bauelemente in einem Passagierflugzeug mindestens doppelt, im Fall der Stromversorgung sogar dreifach redundant ausgelegt – es bestand zu keinem Zeitpunkt eine substanzielle Gefahr für die Crew oder die Passagiere.

Solche Vorfälle sind auch gar nicht so selten, wie man vielleicht denkt. Beispielsweise steckte Bundesaußenminister Heiko Maas 2019 zwei Mal aufgrund von technischem Defekten an den Regierungsfliegern fest. Erst kürzlich musste auch ein Lufthansa-Flug von München nach Chicago wegen einer Panne nach München zurückkehren.

WORDUP PR hat die Kommunikation für dieses Projekt „on the fly“ am Tag nach dem Vorfall übernommen und die deutschsprachige Pressemitteilung verfasst. WORDUP-Geschäftsführer Achim von Michel agierte außerdem als Sprecher der litauischen Airline Klasjet in Deutschland und sorgte so für eine reibungslose Kommunikation zwischen deutschen Journalisten und der Klasjet-Zentrale. Unter anderem fasst ein Beitrag in der WELT den Vorgang sehr detailliert zusammen.