DIE gibt die vier Gewinner der Dieselmedaillen 2010 bekannt

|Das Deutsche Institut für Erfindungswesen hat im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Ehrensaal des Deutschen Museums in München die vier Träger der Dieselmedaille 2010 bekannt gegeben.

| Im Beisein von rund 150 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien hat das Deutsche Institut für Erfin-dungswesen (DIE) am Dienstag die Träger der Dieselmedaille 2010 bekannt gegeben. Aus insgesamt 16 Nominierungen wählte das Diesel-Kuratorium unter Vorsitz von Prof. Dr. Alexander Wurzer vier Preisträger aus, die den Gedanken der Dieselmedaille – herausragende Geistige Schöpfung und unternehmerischen Erfolg – in besonderer Weise verkörpern. Zusammen mit Dr. jur. Heiner Pollert, Erster Vorsitzender des DIE, verlieh Professor Wurzer die Dieselmedaillen in vier Kategorien.

v.l. Prof. Dr. Hans-Jšörg Bullinger, PrŠäsident der Fraunhofer-Gesellschaft, PreistrŠäger Friedhelm Loh (Friedhelm Loh Group) Foto: Agency People Image (c.) Michael Tinnefeld

Den Preis in der Kategorie „Erfolgreichste Innovationsleistung“ nahm Friedhelm Loh für sein Unternehmen Rittal (Herborn) entgegen. Loh hat das Unternehmen seines Vaters, das auf die Herstellung von Schaltschränken für Maschinensteuerungen, Server und andere IT-Systeme spezialisiert ist, seit den 70er Jahren zu einem Global Player mit rund 11.000 Mitarbeitern in fünf weiteren Firmen der Friedhelm Loh Group ausgebaut. Die Laudatio zu dieser beeindruckenden unternehmerischen Technologie-Erfolgsgeschichte hielt Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der der Fraunhofer-Gesellschaft.
In der Kategorie „Nachhaltigste Innovationsleistung“ überzeugte das Frankfurter Unternehmen Geohumus International, das durch Geschäftsführer Dr. Wulf Bentlage vertreten war.

Laudatorin Beate Wedekind, PreisträŠger Dr. Wulf Bentlage, GeschäŠftsfŸührer Geohumus International; Foto:Agency People Image, Michael Tinnefeld

Laudatorin Beate Wedekind, Publizistin, wies in ihrer Rede auf die enormen Bedeutung hin, die der Wasser- und Nährstoffspeicher Geohumus – ein Bodengranulat, das in geringer Menge in den Boden eingebracht wird und die Wasserspeicherung in der Erde maßgeblich verbessert – nicht nur in wasserarmen Regionen in Afrika, sondern auch bei Park- und Grünanlagen in Deutschland und Amerika hat.