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Gründerfonds: Innovationsimpuls aus Bayern

Gründerfonds: Innovationsimpuls aus Bayern

Start-ups verkörpern die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes. Aber in Deutschland erhalten Start-ups deutlich weniger Wagniskapital als bei­spielsweise in den USA, Großbritannien oder Skandinavien. Doch Unter­nehmen müssen laufend Innovationen hervorbringen, um im globalen Wett­be­werb um Produkte und Ideen zu bestehen. Nur so können zukunfts­fähige Arbeitsplätze nachhaltig geschaffen werden. Die finanzielle Ausstattung ist eine der Voraussetzungen dafür, dass innovative Gründer ihre Ideen auch umsetzen können. Gründerfonds sind jedoch rar gesät in diesem Land. Nicht zufällig hat in Deutschland im dritten Jahr in Folge die Innovationskraft nachgelassen. Lediglich 28 % der kleinen und mittleren Firmen investierten zuletzt noch in innovative Produkte oder Prozesse, wie der aktuelle KfW-Innovationsbericht Mittelstand belegt.

Damit jungen, erfolgversprechenden Start-ups im Freistaat künftig mehr „Venture Capital” zur Verfügung steht, will das Bayerische Wirtschafts­ministerium einen „Wachstumsfonds Bayern” im Umfang von bis zu 100 Millionen Euro auflegen. Der Fonds soll privaten Wagnis­kapital­ge­sell­schaf­ten als neutraler Ko-Investmentpartner für Wachs­tums­fi­nan­zie­rungen in Bayern dienen. Insgesamt lassen sich so voraussichtlich rund 250 Millionen Euro an Wachstums­investitionen für junge Start-ups in Bayern mobilisieren.

Fakt ist: Die bayerische Wirtschaft hat den höchsten Gründersaldo aller deutschen Bundesländer. Die Initiative ,Gründerland Bayern‘ des Bayerischen Wirtschaftsministeriums will die Finanzierungsbedingungen für High-Tech-Gründer in Bayern jetzt gezielt verbessern. Mit einer neuen Fondsgeneration im Umfang von 85 Millionen Euro bei Bayern Kapital und dem neuen Wachstumsfonds werden gezielt Start-Ups unterstützt, die sich in der kritischen Wachstumsphase befinden. Gleichzeitig wird der gemeinsame Venture-Capital-Fonds der LfA Förderbank Bayern und des European Investment Fund weiter fortgeführt. Für jeden investierten Euro der LfA werden durch den EIF fünf Euro in bayerische Start-ups investiert.

Am kommenden Freitag stellt Wirtschaftsministerin Ilse Aigner anlässlich des offiziellen Starts des „Wachstumsfonds Bayern“ Ziele und Instrumente ihrer Gründerinitiative vor.

Hoffen wir also, dass von Bayern durch den geplanten Gründerfonds in den kommenden Jahren ein deutlicher Impuls in punkto Innovationsfähigkeit und -Förderung ausgeht, damit in Deutschland die Gründerlandschaft in Zukunft wieder blüht. In einem Land, das über keine nennenswerten Rohstoffe verfügt, wird schöpferische Leistung immer einen entscheidenden Anteil zum Wohlstand der Bevölkerung beitragen und muss darum konsequent gefördert werden.

Bildnachweis: TriumphAdler/Fotalia


/ Article published by WORDUP PR Agentur München /
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