Impfanreize Kommunikation
7. Dezember 2021

Impfanreize: Vorschläge für gutes Politik-Marketing

Erneut geht ein Jahr mit teilweise massiven Corona-Beschränkungen für Wirtschaft und Privatleben zu Ende.  Die Frustration ist mittlerweile überall spürbar, befinden wir uns doch seit beinahe zwei Jahren in einer gefühlten Endlosschleife. Eine der effektivsten Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie ist klar das Impfen, darin sind sich alle seriösen Experten einig. Doch der deutschsprachige Raum und speziell der Süden zeigen sich eher zurückhaltend, wenn es um die eigene Impfung geht. Unsere Experten aus den Bereichen Kommunikation, Verhaltensökonomie und Virologie haben hier konkrete Lösungsansätze.

WORDUP PR-Geschäftsführer Achim von Michel verwies kürzlich in einem Interview mit dem Marketing-Fachmagazin ONEtoONE unter anderem auf das Positiv-Beispiel Wien. Hier werden alle Ungeimpften per offiziellem Brief zu ihrem fixen Impftermin eingeladen, ähnlich dem Vorgang in Spanien und Portugal. Anstatt also mehr oder weniger “larifari” ein “Impfangebot” zu machen, erhalten die Wienerinnen und Weiner eine klare Aufforderung mit konkretem Datum. Zudem gibt es in Österreich seit Beginn des Jahres ein digitales Impfregister. Auch das Einbeziehen des Militärs, in Italien und Portugal beispielsweise durch hoch dekorierte Generäle an der Spitze der Krisenstäbe, scheint so viel zum positiven Image der Impfkampagnen beigetragen zu haben, dass jetzt auch Deutschland diesem Beispiel folgt: Generalmajor Carsten Breuer übernimmt die Aufgabe hierzulande.

Für Marcus Schreiber, CEO unseres Kunden TWS Partners, dem europäischen Marktführer für Spieltheorie und Verhaltensökonomie mit Sitz in München, sind vor allem Anreizstrategien eine geeignete Option, um die Impfquote auch in Deutschland noch spürbar weiter zu steigern. Seine pointierten Aussagen zum Geschehen auf den Intensivstationen haben hohe Wellen geschlagen und wurden von vielen deutschen Leitmedien aufgegriffen (SZ, WELT, RND, FR, Münchner Merkur, FOCUS und ZDF Morgenmagazin).

Noch vor dem Beginn der vierten Welle hatte sich Schreiber aktiv in die Impfdiskussion eingebracht und Anfang Oktober im SPIEGEL (40/2021) ein Doppelinterview mit der Virologin Melanie Brinkmann gegeben. Die darin diskutierten Lösungsansätze sind bis heute höchst relevant. Dass die Zahl der Impfungen steigen muss, bestätigt auch Professor Dr. Ulrike Protzer, Virologin und Mitglied im Expertenrat von Markus Söder. Schon zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 hatte sie im Zoom-Gespräch mit Achim von Michel auf die Gefahren von Sars-Cov-2 für die Wirtschaft hingewiesen. Auch Professor Monika Schnitzer, Mitglied des Sachverständigenrats für Wirtschaft der deutschen Bundesregierung, stellte sich im Jahr 2020 im Zoom-Interview konkreten Fragen des Mittelstands.

Unnötig zu betonen, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei WORDUP PR natürlich geimpft sind – für die eigene Gesundheit und zum Schutz der Allgemeinheit!